*Rezension* Am Limit - David Baldacci


Meine Wertung: 1/5 Palmen für die deutsche Ausgabe

Titel: Am Limit
Originaltitel: The Forgotten
Autor: David Baldacci
Erscheinungsdatum: 12. Januar 2015
Seiten: 560
Preis: 19,99 €
Verlag: Heyne
ISBN: 978-3453269262

Über den Autor: David Baldaccis Romane wurden in mehr als 45 Sprachen übersetzt und erreichen weltweit eine Gesamtauflage von über 100 Millionen. Er wurde 1960 in Virginia geboren und studierte dort Politik- und Rechtswissenschaften. Bevor er mit dem Schreiben begann, war er neun Jahre lang als Jurist tätig. Bereits sein erster Roman "Der Präsident" war ein durchschlagender Erfolg und wurde kurz darauf verfilmt. Seit der Erkrankung seiner Schwester an Multipler Sklerose engagiert sich Baldacci ehrenamtlich für die National MS Society und weitere karitative Organisationen. Heute lebt er mit Frau und Kindern noch immer in Virginia.

John Puller ist der beste Ermittler der Militärpolizei. Sein neuer Fall trifft ihn persönlich: Seine geliebte Tante deutet in einem Brief dubiose Machenschaften in ihrem Heimatort an. Sofort macht sich Puller auf den Weg zu ihr nach Paradise, Florida – und findet sie leblos auf, ertrunken. Anders als die Polizei vor Ort mag Puller nicht an einen Unfall glauben. Und tatsächlich häufen sich bald die Hinweise auf ein Verbrechen von gigantischen Ausmaßen.

Es gibt Bücher, die wollen meiner Meinung nach einfach nicht gut sein sollen und genau so ein Buch war auch dieses für mich. Aber von vorn:

Worum gehts?
Dies ist der 2. Fall von Ermittler John Puller. Diesmal verfolgt der Ermittler eigene Spuren, denn er möchte den Mord an mehreren Menschen aufklären und kommt dabei auf dabei Menschenhändlern auf die Spur. Dann beginnt er selbst zu morden, aus Rache?

Was halte ich von dem Buch?
Es war der erste Roman des Ermittlers John Puller, den ich gelesen hatte und hatte mir trotz der ganzen schlechten Rezensionen einen guten Thriller gewünscht. Anfangs lernte ich dann John Puller kennen. Wirklich viel wurde über ihn nicht bekannt, vielleicht musste man dazu Band 1 gelesen haben?! Wer weiß...Der Anfang war dann noch ganz okay, und auch mit dem lockeren Schreibstil konnte ich mich anfreunden. Doch die Spannung kam erst auf, als der Ermittler einen Brief von seiner Tante erhalten hatte, welche wenig später dann tot war. Ich kam also anfangs echt gut in die Geschichte hinein und dann irgendwann ging es los und ich glaubte, ich bin in einem schlechten Horrorfilm. Da begann der Ermittler doch tatsächlich selbst zu morden, aber nicht nur einmal, sondern 1,2,3....25 Mal, auch wenn dies aus Rache sein sollte, so fehlte mir bei dem ganzen Gemetzel dann einfach nur noch die Handlung. Ich mag Horrorfilme und ich liebe Thriller, aber das ging mir dann einfach nur noch zu weit. Es klang, als wäre ich in einem "Splatter" gelandet. Ich entschloss mich also nach gut der Hälfte, das Buch abzubrechen, denn mir wurde nicht nur der Ermittler sehr unsympathisch, sondern auch die Story driftete einfach total ab. 

Das Cover des deutschen Buches ist meiner Meinung nach schöner, als das englische Cover. Es zeigt vermutlich John Puller und hat eine nette Farbgebung im Gegensatz zu seinem englischen "Bruder". Aber zu meinen Favoriten gehört es leider nicht. 


Ich habe schon lange kein Buch mehr schlecht gewertet und ehre die Bücher und die Mühe der Autoren, die diese schreiben auch sehr. Aber was war das denn bitte? Sorry, aber auch ich bin eigentlich ein begeisterter Thriller und Krimi Leser, aber so einem Buch kann ich absolut nichts abgewinnen. Für mich leider einer absoluter Flop.

- Cover: 2/5
- Story: 1/5
- Charaktere: 1/5
- Schreibstil: 2/5
- Emotionen: 0/5





Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen