*Rezension* Missing. New York - Don Winslow


Meine Wertung: 4/5 Palmen

Titel: Missing. New York
Originaltitel: Missing. New York
Autor: Don Winslow
Erscheinungsdatum: 01. Oktober 2014
Seiten: 400
Preis: 14,99 €
Verlag: Droemer (hier kaufen)
ISBN: 978-3426304280

Über den Autor: Don Winslow wurde 1953 in der Nacht zu Halloween in New York geboren. Seine Kindheit und Jugend verbrachte er in der Kleinstadt Perryville auf Rhode Island. Seine Mutter, eine Bibliothekarin, und sein Vater, ehemaliger Offizier bei der Navy, bestärkten ihn schon früh in dem Wunsch, eines Tages Schriftsteller zu werden, vor allem die Geschichten, die sein Vater von der Marine zu erzählen hatte, beflügelten die Fantasie des Autors.

Die siebenjährige Hailey spielt im Garten, als das Telefon klingelt und ihre Mutter kurz ins Haus geht. Eine Minute später kommt sie zurück. Und ihre Tochter ist verschwunden. Zwei Wochen später verschwindet ein weiteres Mädchen – diesmal wird die Leiche gefunden, der Täter gefasst und auch mit dem Mord an Hailey belastet. Akte geschlossen. Aber Frank Decker, dessen Job es ist, Verschwundene aufzuspüren und zurückzuholen, hat Zweifel. Er glaubt, dass Hailey lebt, irgendwo versteckt – während die Uhr tickt. Ein vager Hinweis führt ihn nach New York. Sanft wenn möglich, hart wenn nötig, folgt er Schritt für Schritt der Spur, die ihn in die Hölle lotsen wird.


Vielen Dank an Claudias Bücherregal, dass ich dieses Buch lesen durfte! Es war das erste Buch von diesem Autor und auf jeden Fall nicht das Letzte...

Worum gehts?
Florian Decker arbeitet für die Polizei und ermittelt auf eigener Faust, als plötzlich ein Mädchen verschwindet und kurz danach sogar auch noch die Leiche eines weiteren Mädchens. Decker setzt alles daran, um das Mädchen zu finden, er riskiert sogar Dinge in seinem Privatleben, doch es gestaltet sich schwerer als erwartet, das vermisste Mädchen zu finden. Als dann ehemaligen Kollegen und auch das FBI bei der Suche helfen, fuhrt die Spur nach New York...

Wie schon erwähnt, war dies das erste Buch von dem Autor, was ich gelesen habe. Gleich zu Beginn des Buches bemerkte ich den total lässigen und flotten Schreibstil. Das Buch war so leicht zu lesen und fesselte den Leser ab der ersten Seite an so sehr, dass man beim Lesen die Zeit vergaß und mit dem Buch sehr schnell fertig wurde. 
Zuerst lernte man Florian Decker kennen, einen Ermittler bei der Polizei Lincoln, 35 Jahre alt. Ich stellte mir ihn und sein Leben schon nicht einfach vor. Seine Ehe ging den Bach hinunter und man bemerkte, dass er sich teilweise nur noch durchs Leben kämpfen musste. Doch er war gleichzeitig auch sehr beliebt und angesehen, sollte sogar einen höheren Posten in seiner Dienststelle erhalten. 
Als dann irgendwann das Mädchen verschwand, gingen die Rätsel los. Der Autor schaffte es, den Leser so sehr an die Geschichte zu fesseln, dass man ständig wissen wollte, wann das Mädchen endlich gefunden wird und was es mit dem Verschwinden auf sich hatte. Doch die Spur wurde schwerer und verlief sich irgendwann nach New York. Ab dann gab es kein Halten mehr und man konnte sich richtig in Florian Decker hineinversetzen. An Spannung mangelte es in diesem Buch keineswegs. Warum vergebe ich also nur 4 statt 5 Palmen? Es gab in diesem Buch durchaus Textstellen, die sich etwas in die Länge zogen, Stellen die meiner Meinung nach vermieden werden konnten. Da diese jedoch immer nur über wenige Seiten gingen, geriet die eigentliche Handlung nie aus dem Ruder und man kam trotzdem sehr gut hinterher. 
Da es sich bei diesem Buch um einen Serienauftakt handelt, war auch das Ende nicht richtig abgeschlossen, doch es gab ein kleines Finale, mit welchem ich so nicht gerechnet hatte.

Das Cover zeigt vermutlich Florian Decker in einem Tunnelschacht, auf der Suche nach dem Mädchen, auf der Suche nach Antworten. Es wirkt düster und mysteriös und passt somit sehr gut zur Geschichte. 

Neben Florian Decker gab es noch die ein oder anderen netten Charaktere, die den Leser durch das Buch begleiteten, doch über diese erfuhr man nur wenige Details damit der eigentliche Protagonist und die Geschichte nie in den Hintergrund rückten. Die Mutter des vermissten Mädchens tat mir sehr Leid, sie litt sehr am Veschwinden ihrer Tochter und Florian Decker versprach ihr hoch und heilig, das Mädchen zu finden, egal ob tot oder lebendig. 


Für mich war das Buch ein sehr gelungener und vielversprechender Reihenauftakt. Das Buch bietet eine gute Portion an Spannung und Emotionen, die den Leser somit ganz klar an die Geschichte fesselten. Für Krimi und Thriller Fans ein Buch, was absolut empfehlenswert ist!

- Cover: 5/5
- Story: 4/5
- Schreibstil: 5/5
- Charaktere: 5/5
- Emotionen: 5/5




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