*Rezension* Endgame - Die Auserwählten - James Frey


Meine Wertung: 5/5 Palmen

Titel: Endgame - Die Auserwählten
Originaltitel: Endgame
Autor: James Frey
Erscheinungsdatum: 07. Oktober 2014
Seiten: 592
Preis: 19,99 €
Verlag: Oetinger (hier kaufen)
ISBN: 978-3789135224

Über den Autor: James Frey wurde 1969 in Cleveland, Ohio, geboren. Das Esquire Magazine nannte ihn "Amerikas wichtigsten Autor" und auch der Guardian UK betitelte ihn als "den besten Autor seiner Generation". 


ENDGAME. Zwölf Meteoriten. Zwölf Spieler. Nur einer kommt durch. Als zwölf Meteoriten nahezu gleichzeitig an unterschiedlichen Orten der Erde einschlagen, gibt es keinen Zweifel mehr: Die Zeit ist gekommen. ENDGAME hat begonnen! Jeder der Meteoriten überbringt eine Nachricht, die die zwölf Auserwählten entschlüsseln müssen und die sie schließlich an einem geheimnisvollen Ort zusammenführt. Dort stehen sie ihren Gegnern zum ersten Mal gegenüber. Ein Wettkampf auf Leben und Tod beginnt und eine rücksichtslose Jagd um den gesamten Globus. Die Spieler müssen zu allem bereit sein. Wird Arroganz Bescheidenheit schlagen? Klugheit Stärke übertreffen? Wird Gnadenlosigkeit am Ende siegen? Schönheit von Nutzen sein? Muss man ein guter Mensch sein, um zu überleben? ENDGAME wird es zeigen. Aber nur wer die Hinweise richtig deutet und die drei Schlüssel findet, geht als Gewinner hervor. Und nur seine Linie wird überleben, wenn die gesamte Menschheit vernichtet wird.


Hierbei handelt es sich wieder um ein Buch, was man entweder nur lieben oder nur hassen kann. Ein Zwischending gibt es nicht. 

Worum gehts?
12 Spieler wurden auserwählt an ENDGAMEteilzunehmen. Sie hätten niemals erwartet, dass es nun soweit ist und sie an ENDGAME teilnehmen müssen. Auserwählt wurden die Spieler schon vor Jahren und sie haben die Aufgabe, ihre Gattung zu retten. Sie müssen nach China reisen, dort wo ENDGAME starten wird. Sie müssen den Erdschlüssel und den Himmelsschlüssel finden, denn sonst werden all um sie herum sterben. Doch Endgame kann nur einer gewinnen und daher geht es hier um Leben und Tod. Ein Kampf um die Schlüssel beginnt, Rätsel müssen gelöst werden und die Spieler nehmen wirklich alles auf sich, geben sogar Opfer, um an die Schlüssel zu gelangen und das Spiel zu gewinnen....

Der erste Eindruck des Buches war sehr positiv. Das Buchcover ist in einem schönen goldenen Ton verziert mit kleinen Zahlen und Buchstaben, die aufgeprägt wurden. Man bemerkte sofort die die tolle Aufmachung und dann legte ich auch schon los, es zu lesen. Die Kapitel des Buches waren relativ kurz gehalten, der Schreibstil sehr eigen, jedoch sehr einfach und jedes Kapitel handelte über einen Spieler, so lernte man die Spieler alle nach und nach kennen, was ich sehr positiv fand. Ebenso wurde erzählt, wie den Spielern jeweils klar gemacht wurde, dass es soweit war und ENDGAME begonnen hat. Ein gewisses mystisches Feeling kam beim Lesen auf, was mich absolut nicht mehr loslassen konnte. Auch absolut viel Aktion und Brutalität waren im gesamten Buch nicht zu kurz gekommen. Teilweise gab es Stellen, die richtig ins Detail gingen und das Blut nur so floss, daher sollte hier kein zart besaiteter Leser ans Werk gehen. Leider erinnerte mich das Buch stellenweise an die "Tribute von Panem". Die Geschichte ist zwar so ganz anders als in Panem, doch auch hier geht es darum, welcher Spieler gewinnt um seine Gattung zu retten. Die Handlung war also in vielen Dingen sehr ähnlich. Positiv fand ich allerdings die ganzen Rätsel in dem Buch, die nicht nur die Spieler, sondern auch der Leser lösen sollte. Doch um diese lösen zu können, wird es wohl auf Band 2 und 3 hinauslaufen, da ein Lösen nur in Band 1 für mich schlichtweg unmöglich erscheint. Also können wir nun sehr gespannt auf Band 2 sein....

Die Charaktere waren in dem Buch alle sehr vielfältig. Jeder war für mich auf seine Art und Weise etwas Besonderes, denn wie schon oben erwähnt, wurde jeder Charakter vom Autor sehr detailliert beschrieben. Man konnte sich somit Jeden genau vor Augen vorstellen. Am liebsten mochte ich jedoch Sarah Alopay, welche mit Christopher Vanderkamp zusammen war, bis Endgame startete, denn dann beendete sie die Beziehung zu Christopher und lernte Jago kennen, auch einen Endgamespieler... Sarah wirkte oft geheimnisvoll, jedoch anfangs total verliebt in Christopher. Sie verbrachten beide soviel Zeit miteinander, bis das Schicksal sie auseinanderbrachte. Christopher mochte ich auch sehr. Er war kein Spieler, wusste also zuerst nur sehr wenig über Endgame und erfuhr sein Wissen dann nach und nach durch Sarah und eine andere Spielern, denn er verfolgte Sarah bis nach China. Ein großer Fehler, wie sich am Ende herausstellte. Doch all dies tat er nur, um Sarah nah zu sein. Er wollte versuchen zu helfen und man merkte, wie sehr er sie liebte! Doch auch Charaktere wie zb. An Liu konnten mich faszinieren aber auch zum Lächeln bringen. An Liu hatte die "Blinzel Zuck Macke" und so wurde diese vom Autor auch immer, wenn über An Liu erzählt wurde, mit aufgeführt. Anfangs war diese Art von Schreibstil etwas gewöhnungsbedürftig, aber gleichzeitig auch etwas Besonderes für mich. Natürlich gab es auch Charaktere, die ich absolut nicht mochte, dazu gehörte Baitskhan, welcher absolut von sich überzeugt war. Ein Macho schlechthin. Ein Typ, den man einfach nur hassen kann. Er liebt es zu töten, was er nicht ausstehen kann, was in seinem Kreise nicht erwünscht war.

Wow! Ein Buch, was mich mit seiner gesamten Story, den vielen spannenden Momente, den Aktionelementen und Rätseln sowie tollen ausgearbeiteten Charakteren total begeistern konnte. Ein Buch, was filmreif ist und was zum Glück 2016 auch verfilmt wird. Ich empfehle es jedoch niemandem, der schwache Nerven hat und für den Blut, Kämpfe und auch der Tod ein Problem sind. Denn hier in diesem Buch bekommt man alles zu spüren, denn ENDGAME hat begonnen!


- Cover: 5/5
- Story: 4/5
- Charaktere: 5/5
- Schreibstil: 5/5
- Emotionen: 5/5




Kommentare:

  1. Huhu,

    Ich hab schon sehr viele verschiedene Meinungen zu dem Buch gelesen/gehört und bin mir unsicher ob ich es mir holen werde :/

    Deine Rezi erinnert mich ein bisschen an Panem, da schlachten sich ja auch alle ab, hat das ähnlichkeiten?

    Alles Liebe
    Nadine

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    1. Hi Nadine,

      ja hat es. Aber nicht nur. Ich würde es lesen, echt!

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  2. Hey!
    Schön zu lesen, dass es auch begeisterte Meinungen gibt. Bei mir ist es ja (leider) nicht besonders gut weggekommen.
    LG
    Yvonne

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  3. Hey :)

    schön, dass dir das Buch gefallen hat. Ich habe schon bei einigen gelesen, dass sie es nicht so toll gefunden haben. Ich persönlich bin noch etwas unschlüssig. Ich warte, denke ich, erstmal noch auf ein paar Rezensionen ab :D

    Liebe Grüße

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