*Rezension* Half Bad - Das Dunkle in mir - Sally Green


Meine Wertung: 4/5 Palmen

Titel: Half Bad - Das dunkle in mir
Originaltitel: Half Life Trilogy 1 - Half Bad
Autorin: Sally Green
Erscheinungsdatum: 31. März 2014
Seiten: 432
Preis: 17,99 €
Verlag: cbj
ISBN: 978-3570158425

Über die Autorin: Sally Green lebt in Nordengland, hat einen akademischen Abschluss, einen Beruf und bereits in mehreren Jobs (bezahlten und unbezahlten) gearbeitet. Nun hat sie endlich die Zeit gefunden, die Geschichten aufzuschreiben, die sie sich schon immer ausgedacht hat. Sally Green liest gern, mag Wanderungen in der Natur und möchte weniger Kaffee trinken. Half Bad – Das Dunkle in mir ist ihr Debütroman. 

Nathan wird gejagt.
Seit seiner frühesten Kindheit wird er von der Regierung beobachtet, verfolgt, eingesperrt. Denn Nathan lebt in einer Welt, in der – mitten im modernen Alltagsleben – Hexen existieren. Weiße Hexen, die sich selbst für gut erachten und die Regierungsmacht in ihren Händen halten. Schwarze Hexen, die gefährlich und skrupellos sind und im Untergrund arbeiten. Und Nathan, der beides ist – denn seine Mutter war eine Weiße und sein Vater Marcus ist der gefürchtetste Schwarze aller Zeiten. Nathan ist ihm nie begegnet, aber von so einem Vater kann er nur Dunkles und Böses geerbt haben. Oder?
Um an Marcus heranzukommen, stellt der Rat der Weißen eine tödliche Falle – mit Nathan als Köder. Bald wird Nathan von beiden Seiten gejagt und muss sich entscheiden, wofür es sich zu kämpfen lohnt: für die gute Seite in ihm – oder für die böse …




Beim Stöbern in einer Buchhandlung bin ich auf dieses Buch gestoßen und war sofort vom Klappentext begeistert, dass ich es mitnehmen musste!

Worum gehts?
Nathan ist ein Halbcode, halb schwarzer Hexer, halb weißer Hexer! Diese sind extrem selten und da Nathans Vater ein schwarzer Hexer ist, welcher von allen am meisten gefürchtet wird, steht besonders Nathan unter großer Beobachtung. Er wird jedes Jahr vom Rat neu eingeschätzt und es werden immer wieder neue Regeln von diesem erstellt, welche besagen, wie Nathan in seiner Familie zu erziehen ist und was er tun und lassen darf und was eben nicht. Und es heißt: Am 17. Geburtstag entscheidet sich das Schicksal desjenigen. Wer an diesem Tag keine drei Geschenke erhält, wird sterben und irgendwann befindet sich Nathan auf der Flucht vor dem Rat der weißen Hexen, denn diese sind eigentlich alles andere als gut zu ihm...

Die ersten Seiten des Buches waren für mich ein wirklich sehr schwerer Beginn, was am außergewöhnlichen Schreibstil und der Erzählart lag. Es wurde aus Nathans Sicht geschrieben, welcher den Leser per "Du" ansprach und somit aus seinen Situationen erzählte, was teilweise auch an einen Tagebucheintrag erinnerte. Für mich war nicht nur der Schreibstil verwirrend, sondern auch der Anfang an sich, denn dieser begann damit, dass Nathan in einem Käfig gefangen gehalten wurde. Ich fand so einfach nicht in die Geschichte hinein und hoffte schnellstens auf Aufklärung. Nach ungefähr 50 Seiten legte sich dies alles zum Glück und die Geschichte begann Form anzunehmen und vorallem spannend zu werden. Die Autorin erschuf weiße und schwarze Hexen und Hexer und somit eine Fantasyära in der normalen Welt, unter Menschen, was mir besonders gut gefiel. 
Die Kapitel waren recht kurz gehalten und es gab kein Kapitel, welches nicht voller spannender Momente in der Geschichte war. Ständig wollte man wissen, ob Nathan seinen Vater noch persönlich kennenlernte, wie es um diesen Charakter ausgehen würde und durfte ihn auf seiner Flucht vor dem weißen Rat begleiten. Als sich das Buch dann dem Ende neigte, brachte die Autorin nochmal richtig Action ins Spiel und ich kann es wirklich kaum noch abwarten, bis ich endlich Band 2 lesen darf!
Sehr positiv fand ich das Cover des Buches. Es ist identisch mit dem englischen original Cover. Es ist nicht sehr bunt, sondern man sieht vermutlich den Kopf von Nathan in rotem Blut auf silbernem Hintergrund. Quer ist dann der Buchtitel geschrieben.

Nathan mochte ich als Charakter sehr. Er wusste lange nicht, ob er ein schwarzer oder weißer Hexer ist. Es steckte irgendwie beides in ihm. Doch genau diese Mischung machte den Charakter für mich einzigartig. Er wusste immer, was er tat und er tat meistens das Richtige. Aber auch seine Freunde und vorallem seine geliebte Gran glaubten an ihn und standen immer hinter ihm. Auch diese mochte ich sehr. Natürlich wollte er immer mehr über seinen Vater wissen und war dementsprechend neugierig. Doch er wusste, dass sein Vater ihm niemals etwas tun würde. Teilweise tat mir Nathan aber auch sehr Leid, denn es gab jede Menge Hexen oder Menschen, die ihn hassten, ihn verspotteten, weil er Sohn eines schwarzen Hexers war. 

Dies war ein Buch, was sehr ungewöhnlich für mich begann, jedoch richtig spannend ausging und eine tolle Geschichte mit sich brachte. Ein MUST READ für jeden Liebhaber von Fantasy und Hexen!

- Cover: 5/5
- Story: 5/5
- Schreibstil: 4/5
- Charaktere: 5/5
- Emotionen: 5/5



Diese Rezension finden Sie bei https://www.buecher.de, bei http://www.thalia.de sowie bei http://lovelybooks.de und bei http://goodreads.com, sowie bei natürlich auch auf http://www.amazon.de und bei http://wasliestdu.de!


 






Kommentare:

  1. Das Buch wurde auf der Frankfurter Buchmesse auch vorgestellt und ich fand es klang damals schon furchtbar spannend. Deine Rezension bestärkt das ganze nur noch. Ich kann mir das wirklich gut vorstellen. Nathans Leben muss echt schwierig sein.

    Ich glaube ich muss das wirklich mal lesen.

    Liebe Grüße,
    Franzi

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  2. Ich bin irgendwie immer noch skeptisch. Die Leseprobe fand ich auch arg gewöhnungsbedürftig und ich weiß nicht, ob ich das das gesamte Buch lang ertrage. Andererseits machen mich der Hype und die Rekorde des Buches schon irgendwie neugierig.

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    1. Es ist nicht das ganze Buch so, nur die ersten 50 Seiten ist es etas "anders". Aber ich kanns sonst echt empfehlen!

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