*Rezension* Flammenblut - Im Zeichen des Schicksals - Mina Hepsen


Meine Wertung: 5/5 Palmen

Titel: Flammenblut - Im Zeichen des Schicksals
Originaltitel: Fire Blood  Part 1 - Night of Cups
Autorin: Mina Hepsen
Erscheinungsdatum: 20. Januar 2014
Seiten: 416
Preis: 9,99 €
Verlag: Goldmann (hier kaufen)
ISBN: 978-3442479818

Über die Autorin: Mina Hepsen ist das Pseudonym einer jungen Autorin. Geboren 1983 in Istanbul, verbrachte sie ihre ersten zehn Lebensjahre in Deutschland und ist seitdem süchtig nach Brezeln. Dann kehrte sie mit ihren Eltern zurück in die Türkei, studierte später Politikwissenschaften und Philosophie in Boston, zog nach Miami, dann nach Edinburgh, wo sie eine Reihe von Kinderbüchern schrieb und einen Abschluss in "Creative Writing" machte. Zurzeit lebt sie in Edinburgh, Schottland. 


Celine hat eine besondere Gabe: Sie kann in die Zukunft sehen. Mithilfe ihrer Tarotkarten und durch Visionen erhält sie Einblicke in das, was sein wird. Dennoch war ihr Leben nicht leicht. Ihre ersten Jahre verbrachte sie im Waisenhaus, bevor sie in eine grausame Pflegefamilie kam, aus der sie nur mit Mühe entfliehen konnte. Seitdem lässt sie sich von ihren Visionen leiten, bis sie eine davon direkt in die Arme des attraktiven Josh Beaumont treibt. Das Schicksal hat sie zu ihm geführt, jetzt muss sie nur noch herausfinden, warum …




 Vielen Dank an Goldmann für dieses tolle Buch!


Ich danke dem Goldmann Verlag, dass ich dieses Buch lesen durfte!

Worum gehts? 
Als Waisenkind Celine in eine neue Familie kommt und von dieser schlecht behandelt wird, entdeckt sie besondere Fähigkeiten an sich. Sie kann in die Zukunft sehen und verfügt über Zukunftsvisionen. Als sie eines Tages von ihrer Pflegefamilie weggeht, trifft sie auf Josh. Er nimmt sie zu sich auf und Celine setzt alles daran um herauszufinden, was es mit diesem Josh auf sich hat....

Auszug aus dem Buch Seite 211
"Ich fuhrt mit den Fingern über die Zacken des Sterns. >>Das Hexagramm ist nicht auf das Judentum beschränkt. Man kann es auch in Moscheen finden, im Tibetischen Totenbuch, selbst in alten Tempeln der Jaina und der Hindus.<<"


Gleich zu Beginn des Buches bemerkte ich den tollen, flüssigen und vorallem detaillierten Schreibstil. Mia Hepsen erklärte wirklich alles genau. Das gefiel mir sofort, denn man war sofort in der Geschichte drin und konnte sich diese sofort vorstellen. Es wurde auch der Sicht von Celine erzählt und auch die Spannung baute sich nach und nach auf. Ebenso gab es einige kleine mysteriöse Geheimnisse, welche nicht nur Celine entdecken wollte, sondern auch ich, als Leser. Nach einigen Seiten konnte ich das Buch dann einfach nicht mehr aus der Hand legen, rätselte mit und verschlang es regelrecht. Natürlich gab es auch eine kleine Lovestory, doch diese wurde nur nebenbei behandelt und so stand dem eigentlichen Hauptthema des Buches nichts mehr im Wege. Was ich ebenfalls sehr positiv fand, war dass in der Geschichte ein Dschinn auftauchte. Es gibt wenige Bücher, die ich bisher gelesen hatte und welche ebenso über diese Wesen handelten. Es gab jedoch noch eine kleine Besonderheit in dem Buch. Neben jedem Kapitel sah man Tarotkarten, welche mit dem Titel des jeweiligen Kapitels identisch waren. Das gefiel mir gut und war in meinen Augen eine tolle Idee.
Das Cover des Buches gefällt mir wirklich gut. Es zeigt vermutlich Celine und wurde mit wunderschönen gelben Mustern verziert. Ein Augenfang, wie ich finde.

Die Protagonistin Celine gefiel mir von Anfag an. Sie hatte eine schwere Kindheit doch war immer tapfer und bewies ihren Mut und ihr Können. Man merkte teilweise, wie stark sie doch war. Sie ließ sich nie unterkriegen. Auch ihre Gabe wusste sie sehr gut zu nutzen. Leider blieb jedoch aus, woher diese stammte. Ich hoffe, das wird in einen der weiteren Bücher dann erzählt. 
Josh hingegen mochte ich weniger. Er hatte nie eine eigene Meinung, war in meinen Augen nur ein Mitläufer und wirkte oft sehr unbeholfen. Ihm hätte ich das ein oder andere Mal gern an den Haaren gezogen und ihm die Leviten gelesen. Dann gab es noch Ian, den klugen Ian, welcher genau das Gegenteil von Josh war. Doch er umgibt ein großes Geheimnis und wirkte immer sehr mysteriös. Das machte den Charakter für mich aber umso interessanter.
Im Großen und Ganzen kann gesagt werden, dass Mia Hepsen wundervolle und aussagekräftige Charaktere erschaffen hatte, die mir viel Freunde beim Lesen bereitet haben.


Für mich war das Buch ein gelungener Auftakt zu einer neuen, tollen Mystery und Fantasyreihe für den jugendlichen Leser. Ich kann es Jedem, der dieses Genres mag, empfehlen und vergebe die folgende Wertung:


- Cover: 5/5
- Story:5/5
- Schreibstil: 5/5
- Charaktere: 5/5
- Emotionen: 5/5



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