Mond aus Glas - Christine Spindler


Meine Wertung: 5/5 Palmen

Titel: Mond aus Glas
Originaltitel: Mond aus Glas
Autorin: Christine Spindler
Erscheinungsdatum: 20. Dezember 2012
Seiten:196
Preis: 7,99 €
Verlag: Renate Götz
ISBN: 978-3-902625-20-5 (hier kaufen)

Über die Autorin: Christine Spindler wurde 1960 in Backnang geboren. Sie ist als Schriftstellerin und Übersetzerin in vielen Genres tätig, weswegen sie mehrer Pseudonyme benutzt. Unter ihrem Mädchennamen Tina Zang schreibt sie Kinder- und Jugendbücher. Zusammen mit dem Münchner Regisseur und Autor Thomas Endl hat sie das gemeinsame Pseudonym Kris Benedikt. Neben dem Schreiben liebt sie Musik, Malerei und Qi Gong. Und natürlich Katzen ... wie die meisten Schriftsteller. 

Seit Lunas Zwillingsschwester Stella nach einer Tumoroperation starb, ist jeder in ihrer Familie mit seiner Trauer überfordert. Die Ehe der Eltern hält dieser Belastung kaum stand. Als Luna Finn kennenlernt, dessen Eltern sich gerade getrennt haben, erkennen die beiden, wie einzigartig sie sind, und plötzlich bemerkt Luna, dass sie geheimnisvolle Fähigkeiten besitzt.


Erstmal danke ich Lovelybooks und der Autorin selbst, die mir dieses tolle Buch für die Leserunde zur Verfügung stellten!

Worum geht es?
Zwei Familien. Zwei Schicksale. 
Stella kam bei einer OP ums Leben und nur noch Luna ist da. Die beiden waren Zwillinge. Seitdem kämpft die Familie mit Trauer und Eigenschuld. Vera, die Mutter der Zwillinge ist besonders damit überfordert und als dann nach einiger Zeit noch gewisse Dinge ans Licht kamen, die mit Stellas Tod zu tun haben, gerät das Gleichgewicht der Familie stark ins Wanken. Dann lernt Luna Finn kennen. Auch er hat es nicht einfach. Er wird von seiner Mutter stark behütet, denn diese bringt eine dunkle Vergangenheit mit sich. Und zwischen Luna und Finn entwickelt sich Liebe und plötzlich entdeckt Luna etwas magisches an sich...sie besitzt gewisse Fähigkeiten.

Auszug aus dem Buch Seite 37
"Der Rabe Einsamkeit umkreist mich und hackt der Zeit die Stunden aus"

Seite 109
">>Mir wurde gerade bewusst<<, so brachte sie mühsam hervor, >>dass...dass...<<, Finn tat es für sie. >>Dass Stella so etwas Schönes wie diese Liebe niemals erleben wird.<<"

Der Einstieg in das Buch gelang mir sehr gut. Gleich aufgefallen sind mir die schönen Verse über jedem Kapitel, welche einfach gut zur jeweiligen Situation in dessen gepasst haben. Der Schreibstil war flüssig und leicht und es dauerte nicht lange, da war ich schon tief in der Geschichte drin und konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Natürlich bemerkte ich auch gleich die Vielzahl der Charaktere. Doch Frau Spindler schaffte es, diese so übersichtlich darzustellen, dass es nicht zur Verwirrung beim Lesen kam. Nach einigen Kapiteln bemerkte ich auch schon, mit welcher Tiefgründigkeit und mit welchen starken Emotionen hier gearbeitet wurde. Es faszinierte und berührte mich sehr. Die Geschichte ging sehr ans Herz und ich war teilweise froh, nicht selbst in Lunas Lage zu stecken. Geschrieben wurde das Buch aus der 3. Erzählperspektive. Jeder Charakter erlebt seine eigene Story.
Auch wenn einige von Euch der Meinung waren, dass Lunas magische Fähigkeiten hier nicht in die Geschichte passen würde. So bin ich der Meinung, dass diese die Geschichte zu etwas Besonderem machen. Ich finde sie passen wunderbar hinein und runden die Story damit vollends ab. Die Beziehung zwischen Luna und Finn wurde nur sehr zart beschrieben und gelang nicht in den Vordergrund. Das fand ich sehr positiv. 
Das Cover gefällt mir super. Es zeigt vermutlich Luna und drückt eine traurige Stimmung und die gewisse Tiefgründigkeit aus. Es passt hervorragend in mein Regal. 

Die Charaktere waren hier sehr vielseitig. Jeder Charakter wurde sehr tiefgründig beschrieben. Man erfuhr sehr viel über diese. Lunas Familie trauerte und litt sehr unter Stellas Tod. Dies wurde hier sehr detailliert beschrieben und man spürte die Trauer sehr. Bei Finn hingegen merkte man, wie sehr er von seiner Mutter betüdelt und behütet wurde. Und als dann heraus kam, welches Geheimnis diese mitsich brachte, wurde es sogar nochmal richtig spannend. Sehr viel Freude bereitete mir auch Motte, die kleiner Schwester von Finn. Über sie konnte ich viel lachen. Sie war der Wirbelsturm der Familie. 

Dies war eine sehr innige und traurige Geschichte, die sehr unter die Haut ging. Von Oberflächlichkeit und Langeweile keine Spur. Ich kann hier für nur die folgende Wertung vergeben

- Cover: 5/5
- Story: 5/5
- Schreibstil: 5/5
- Charaktere: 5/5
- Emotionen: 5/5


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