Dunkle Halunken - Terry Pratchett


Meine Wertung: 3/5 Palmen
Titel: Dunkle Halunken
Originaltitel: Dodger
Autor: Terry Pratchett
Erscheinungsdatum: 17. September 2013
Seiten: 384
Preis: 19,99 €
Verlag: ivi Piper (hier kaufen)
ISBN: 978-3492703017

Über den Autor:
Zahlen sind schier unglaublich: 45 Millionen verkaufte Exemplare der "Scheibenwelt"-Romane, Übersetzungen in 34 Sprachen. Keine Frage, der 1948 in Beaconsfield geborene Terry Pratchett gehört zu den erfolgreichsten Autoren unserer Zeit. Den Grundstein dafür legte er 1983 mit dem "Scheibenwelt"-Erstling "Die Farben der Magie", der ihn quasi über Nacht zum Bestsellerautor machte - eine beispiellose Erfolgsgeschichte begann. Dass ihm sein Ruhm nicht zu Kopfe gestiegen ist und er auch sein Gespür für Komik nie verloren hat, zeigt sein Kommentar zur Ernennung durch die Queen zum "Officer of the Order of the British Empire": Er habe die Nachricht zunächst für eine Zeitungsente gehalten. Aber manchmal klingt die Realität eben einfach wie ein Traum - nicht nur in der Scheibenwelt.


DANKE an ivi Piper für das Rezensionsexemplar!


Von der Scheibenwelt ins London des 19. Jahrhunderts, in dem hilflose Schönheiten vor dunklen Feinden zittern, Schriftsteller sich als Detektive versuchen und mörderische Barbiere ihre Opfer nach allen Regeln der Kunst erledigen. Hier kann nur einer aufräumen - und das ist ausgerechnet der eigentlich nichtsnutzige Straßenjunge Dodger ... Terry Pratchetts neuer Roman ist ein Muss für alle Fans des britischen Großmeisters - großartig übersetzt vom Originalübersetzer Andreas Brandhorst. Dodger ist ein Straßenjunge - doch nicht irgendeiner. Während eines Überfalls in den nächtlichen Gassen Londons rettet er einer Unbekannten das Leben, der betörend schönen Simplicity. Fortan setzt er alles daran, mehr über die Tat und die Herkunft der jungen Frau herauszufinden. Auf der Suche nach den Tätern bringt Dodger ganz nebenbei einen mörderischen Barbier namens Sweeney Todd zur Strecke und wird dadurch für ganz London zum Helden. Dies jedoch ruft einen geheimnisvollen Attentäter ebenso auf den Plan wie die Halunken, die Simplicity nach dem Leben trachten und ihren jungen Beschützer lieber früher als später tot sehen wollen ...

Vielen Dank an ivi für dieses Rezensionsexemplar!

Worum gehts?
Dodger fand eine verletzte Frau in der Straßenrinne und traf, als er sich um sie kümmern wollte auf Charlie und einen anderen Mann. Doch wer sind diese beiden Männer und wer ist diese Frau? Sie misstrauten ihm und nahmen Dodger und die Frau mit. Sie pflegten sie und schon bald bekam Dodger einen Auftrag, eine Mission von Charlie. Er soll herausfinden, was mit der Frau geschehen war. Doch dies entpuppte sich als schwerer als gedacht. Schon bald bekommt Dodger einige Hinweise....

Auszug aus dem Buch Seite 55
"Das ganze Leben war ein Spiel. Aber wenn es ein Spiel war, in welche Rolle schlüpfte man dann - in die des Spielers oder in die der Figur auf dem Schachbrett? Ihm schwante, dass Dodger vielleicht mehr sein konnte, als nur Dodger, wenn er sich richtig bemühte."

Dies war mein erstes Buch, was ich von dem Autor gelesen hatte und ich muss leider sagen, dass mir der merkwürdige und seltsame Schreibstil dieses Buches absolut nicht gefiel, auch wenn es aus der Erzählperspektive geschrieben wurde. Es war schon sehr gewöhnungsbedürftig.Wahrscheinlich ist das aber Gang und Gebe bei den Büchern des Autors und nicht jedermanns Sache. Ich kam aber ganz gut in die Geschichte rein, fand die Story durchaus unterhaltsam und konnte auch die Handlungsstränge nachvollziehen, denn die Geschichte an sich war interessant. Was ich jedoch schnell merkte waren die merkwürdigen Namen in diesem Buch. Hier wird als "Tosher" ein Junge bezeichnet, der in der Kanalisation nach Münzen und Schmuck sucht. Ebenfalls wurde die Frau, die dort gefunden wurde, "Simplicity" genannt. Was bitte sind das denn für Namen? Doch ich laß tapfer zu Ende, denn in der Geschichte nahm nach und nach die Spannung zu. Toll fand ich es, als Dodger dann von sich aus erzählte, aus seiner Vergangenheit, wie er wirklich hieß und warum er ein Straßenjunge wurde. Das machte diesen Charakter dann doch sehr sympathisch.
Das Cover des Buches zeigt Dodger und auf den ersten Blick muss ich sagen, kam mir der Junge bekannt vor. Ich weiß leider nicht, wo ich diesen schon mal gesehen hatte. 

Der Protagonist Dodger wirkte anfangs recht unbeholfen, wirkte ängstlich und man merkte ihm an, dass er arm war und immer auf der Suche nach Geld. Da kam der Auftrag von Charlie doch nur zurecht und er konnte sich ein paar Münzen hinzuverdienen. Doch schnell wurde Dodger vom Straßenjungen zu einer heiß begehrten Person und zog nur die Aufmerksamkeit mit sich. Dann merkte man, dass er seinen Unmut verlor und zeigte gute Fortschritte bei den Nachforschungen der verletzten Frau. 
Mit den anderen Charakteren des Buches konnte ich mich leider nicht anfreunden. Man erfuhr sehr wenig über sie und teilweise konnte ich nicht nachvollziehen, was sie überhaupt wollten. Das hatte wahrscheinlich wieder mit dem Schreibstil des Buches zu tun. 



Da mich die Geschichte im Gesamtpaket unterhalten konnte und ich trotz der vielen Mankel weiterlesen wollte, bekommt das Buch von mir die folgende Wertung. Ich denke trotzdem, dass es das letzte Buch von diesem Autor war, was ich gelesen habe.

- Cover: 3/5
- Story: 3/5
- Schreibstil:2/5
- Charaktere: 3/5
- Emotionen: 3/5



Diese Rezension finden Sie auch bei https://www.buecher.de, bei http://www.thalia.de sowie bei http://lovelybooks.de und bei http://goodreads.com, sowie bei natürlich auch auf http://www.amazon.de!





Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen