Méto - Das Haus - Yves Grevet







Inhalt:
64 Jungen leben im HAUS hinter verbarrikadierten Fenstern und Türen. Sie wissen nicht, woher sie kommen, und sie wissen nicht, wohin sie verschleppt werden, wenn ihre Zeit im Haus abgelaufen ist. Fragen dürfen sie keine stellen – tun sie es doch, werden sie von Männern, die sie rund um die Uhr bewachen, brutal bestraft. Als sich einer der Jungen nicht länger seinem Schicksal beugen will und Widerstand leistet, bekommt er die ganze Härte des Systems zu spüren, in dem er gefangen ist. Doch andere eifern ihm nach und erheben sich wie er gegen Gewalt und Willkür, um die Macht des Hauses zu stürzen. Es ist der Beginn eines gefährlichen Kampfes um Freiheit und Selbstbestimmung. Es ist der Kampf des jungen MÉTO.


Meine Meinung:
Da ich mir von diesem Buch sehr viel erhofft hatte und ich den Klappentext äußerst interessant fand, war ich froh, als ich es mir ertauschen konnte.

Méto, ein sogenannter "Roter" Junge lebt mit 63 anderen Jungen in einem Haus und niemand weiß, woher sie kommen und wie sie dorthin gelangt sind. Er ist dazu bestimmt das Haus ganz bald zu verlassen, doch wohin wird man ihn bringen?
Zu Beginn des Buches wird der Alltag der Jungen beschrieben, die dort leben. Es gibt eine strikte Ordnung und für alles Vorschriften. Wenn jemand gegen diese ist, wird er hart bestraft. Doch bald beginnt Méto neugierig zu werden und das System zu hinterfragen. Eine aufregende und gefährliche Zeit beginnt...

Es hatte ein wenig gedauert, bis ich mich in das Buch hinein fand, da ich mir anfangs überhaupt kein klares Bild über das Leben, die Jungen und das Haus dort machen konnte. Es war ein reines Chaos. Auch wenn das Buch einfach zu lesen war, so dauerte es bei mir einige Zeit. Trotzdem verlor ich nicht den Mut weiterzulesen und kam dann nach einigen Kapiteln endlich in die Geschichte rein. Diese war spannend und sehr düster, jedoch gefiel mir der Schreibstil nicht ganz so gut, da die Sätze relativ kurz gehalten sind.
Positiv fand ich allerdings die Idee zu dieser Trilogie, welche mich auf diese Reihe aufmerksam gemacht hatte und was ich noch ganz gut fand, war die Karte, die am Anfang des Buches zu sehen ist. Dort konnte ich mir ein Bild vom Haus machen, wo es sich befand. Natürlich kamen bei mir zum Ende hin auch viele Fragen auf, die hoffentlich in den nächsten Teilen geklärt werden.  Man merkte an diesem Buch sehr, dass es der Auftakt einer Trilogie ist.

Die Charaktere des Buches waren leider alle sehr schwach und im Allgemeinen zu oberflächlich beschrieben. Auch über Méto erfuhr der Leser in diesem Teil einfach zu wenig. Man hätte mehr drauß machen können. 

Um auf das Cover einzugehen, so finde ich es zwar nicht sonderlich schön, jedoch ist es mal etwas ganz Anderes und einfach originell und irgendwie erinnerte es mich sogar an eine Marvel Comic Serie.

Diesem Buch möchte ich daher

Palmen geben!




Deutscher Taschenbuch Verlag
224 Seiten
14,95 €
ISBN: 978-3423625142



Diese Rezension finden Sich auch bei http://buecher.de und bei http://thalia.de






1 Kommentar:

  1. Ich fand das Buch insgesamt super, weil es die Geschichte um das Haus nebenher entstehen lässt, und man am Anfang wirklich gar nicht weiß, worum es geht. Allerdings weiß man am Ende des ersten Bands noch nicht, wie man die Geschichte insgesamt finden soll, denn es sind noch einige Fragen offen. Ich werde daher auch die anderen beiden Bücher bald lesen, um mir selbst ein Bild zu machen.

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