Rubinrot - Liebe geht durch alle Zeiten - Kerstin Gier







Inhalt:
Manchmal ist es ein echtes Kreuz, in einer Familie zu leben, die jede Menge Geheimnisse hat. Der Überzeugung ist zumindest die 16jährige Gwendolyn. Bis sie sich eines Tages aus heiterem Himmel im London um die letzte Jahrhundertwende wiederfindet. Und ihr klar wird, dass ausgerechnet sie das allergrößte Geheimnis ihrer Familie ist. Was ihr dagegen nicht klar ist: Das man sich zwischen den Zeiten möglichst nicht verlieben sollte. Denn das macht die Sache erst recht kompliziert!

Meine Meinung:
An dieser Stelle danke ich meinem wundervollen Mann, der mir mit dieser Bücherreihe eine sehr große Freude machte und will auch gleich loslegen, den ersten Band für euch zu rezensieren!
 

Gwendoly wird oft schwindelig und komisch im Magen, denn sie hat das Zeitreise Gen in sich, was nur sehr wenige Menschen haben und verschwindet ab und zu ganz einfach in eine andere Zeit, in die Vergangenheit! Natürlich glaubt ihr aus der Familie niemand und nur ihre beste Freundin Leslie hält zu ihr, denn ihre Cousine Charlotte sei dazu bestimmt, eine Zeitreisende zu sein und wird auf alles vorbereitet, was deren Zeitsprünge angehen soll!
Als es bei Gwendolyn jedoch immer schlimmer und schlimmer wird, beschliesst sie ihrer Mutter die Wahrheit zu sagen und lernt kurz darauf einen weiteren Zeitreisenden kennen, Gideon! Jedem Zeitreisenden ist ein Edelstein zugeordnet und für jede Zeitreise muss natürlich auch dementsprechende Kleidung und ein angepasstes Verhalten her! Gar nicht so einfach für Gwendolyn!
Zusammen mit Gideon steht ihr nun eine große Aufgabe in der Vergangenheit bevor, denn sie ist die Letzte der 12! Sie ist der Rubin! Nur was müssen Gideon und Gwendolyn herausfinden und welches Spiel treiben Lucy und Paul?
 

Ich bin gleich zu Beginn schon tief in die Geschichte eingetaucht, da das Buch in einem sehr einfachen und flüssigen, jugendlichen Schreibstil verfasst wurde! Die Atmosphäre dieses Buches konnte mich gleich in seinen Bann ziehen, da Kerstin Gier die Charaktere und deren Umgebungen einfach nur sehr schön bildlich darstellte! Den Film zu diesem Buch habe ich erst nach dem Lesen dieses Buches gesehen und somit konnte ich mir mein eigenes Bild vor Augen machen! Bei Gwendolyns Zeitsprüngen stellte ich mir z.B. immer vor, wie sie durch ein großes Loch geschleudert wurde und hinein in die andere Zeit fiel! Auch das Leben der Montroses untereinander stellte ich mir teilweise wie im Jahr 1800 vor! Sehr spannend und aufregend mit einem Hauch von Magie!
All diese bildliche Darstellung der Orte und Personen verdienen hier einen ganz großen Pluspunkt!
 

Die Charaktere waren mir sofort sympathisch! So konnte ich mir Gwendolyn und ihr Handeln sowie auch ihre anfangs für mich versnopte Mutter sehr gut vorstellen! Alle in Gwendolyns Familie stellten Charlotte als etwas Besonderes dar, als DIE Zeitreisende und somit wurde auch Charlotte in der Geschichte sehr hervorgehoben und kam mir immer vor, als wolle sie etwas Besseres sein! Das konnte die Autorin hier auch sehr gut beschreiben und im Leser hervorrufen!
Gwendolyn selber kam stark und überzeugend rüber, hatte jedoch anfangs ihre Ängste, da sie dachte, sie sei unnormal doch ihre beste Freundin Leslie stand ihr überall mit Rat und Tat zur Seite!
Über Gideon erfuhr man erst zum Ende der Geschichte mehr, und auch von ihm konnte ich mir ein klares Bild erschaffen! Er wirkte wie ein kleiner Held auf mich und ein Beschützer Gwendolyns! Natürlich durfte auch die Beziehung zwischen den beiden nicht fehlen! Allerdings wurde der Beginn der Liebesgeschichte zum Ende hin zwischen Gideon und Gwendolyn hier nur beiläufig erwähnt und nicht in den Vordergrund geschoben! Die eigentliche Aufgabe und das Zeitreisen, was in diesem Buch Hauptthema ist, verloren in keinster Weise an Bedeutung!
 

Im Gesamten kann ich nur sagen, dass Kerstin Gier hiermit ein magischer Auftakt durch die Zeit gelang! Band 2 wird bei mir sicher nicht lange auf sich warten lassen!
Das Buch hat auf jeden Fall 

 Palmen verdient!
345 Seiten
15,99 €
ISBN 978-3401063348 



Diese Rezension finden sich auch auf http://thalia.de und http://buecher.de
 

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