Frank Schätzing - Der Schwarm

Inhalt:
Ein Fischer verschwindet vor Peru, spurlos. Ölbohrexperten stoßen in der norwegischen See auf merkwürdige Organismen, die hunderte Quadratkilometer Meeresboden in Besitz genommen haben. Währenddessen geht mit den Walen entlang der Küste British Columbias eine unheimliche Veränderung vor.
Nichts von alledem scheint miteinander in Zusammenhang zu stehen. Doch Sigur Johanson, norwegischer Biologe und Schöngeist, glaubt nicht an Zufälle. Auch der indianische Walforscher Leon Anawak gelangt zu einer beunruhigenden Erkenntnis: Eine Katastrophe bahnt sich an. Doch wer oder was löst sie aus?
Während die Welt an den Abgrund gerät, kommen die Wissenschaftler zusammen mit der britischen Journalistin Karen Weaver einer ungeheuerlichen Wahrheit auf die Spur. 


Meine Meinung: 
Die ersten 500 Seiten des Buches sind wirklich super spannend und gleichzeitig interessant. Auf Grund der wirklich sehr kleinen Schrift, war es für meine Augen sehr anstrengend zu lesen. Der Leser wird sozusagen belehrt über viele wissenschaftliche Tatsachen, auf welche im Laufe der Seiten eingegangen wird. Es ist ganz und gar nicht langweilig dargestellt, auch nicht für Leute, die sich für wissenschaftliche Dinge überhaupt nicht interessieren, da die Charaktere der ersten 500 Seiten sehr schön mit eingebunden werden und ihre Geschichte erleben. Man wird gleich schon von Beginn an gefesselt und gruselt sich im Laufe der Seiten vor der sich anbahnenden Katastrophe. Doch dann macht das Buch einen kompletten Umschwung und ich habe mehrfach überlegt es einfach aus der Hand zu legen und nicht weiterzulesen. Mir kam es vor, als wolle der Autor das Buch einfach nur irgendwie in die Länge ziehen, damit es bloß viele viele Seiten werden. Die letzten knapp 500 Seiten des Buches sind meiner Meinung nach völliger Schwachsinn und absolut daneben gegriffen, da diese mit der Handlung in keinster Weise was zu tun haben. Die hätte man gut auch weglassen können. Das Militär übernimmt nämlich ab da an abrupt die Handlung. Es werden weiterhin wissenschaftliche Themen angesprochen, allerdings ohne jegliche Spannung  und extrem trocken und langweilig. Auf die Charaktere wird auch nicht mehr eingegangen. Meine Konzentration ließ irgendwann enorm nach. Man wird eher nur wissenschaftlich belehrt, wie man es aus irgendwelchen Sachbüchern kennt. Und plötzlich ist das Buch zu Ende. Ein offenes Ende...
Im Allgemeinen kann der Leser über das Miteinander in der Welt nachdenken, doch ich fragte mich: WAS WAR DAS DENN? Daher: Empfehlen kann ich dies Buch leider nicht wirklich, es sei denn, ihr wollt Forscher oder Wissenschaftlicher werden ;-)

4 von 5 
für die ersten 500 Seiten

und 
für die letzten 487 Seiten! Schade!


Fischer Verlag
987 Seiten
9,95€
ISBN 978-3596164530









1 Kommentar:

  1. Das Buch ist noch auf meinem SUB. ich bin gespannt wie ich es finde. Ich glaube das lese ich dann auch bald.

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